24.2.14 Kindle kann Beziehungen retten

feature-bed._V385943045_Bis zum 24. Dezember 2013 war ich überzeugter Papierbücher-Leser. Am 18. Dezember sagte ich meinem Mann: „Ich möchte einen Kindle.“ Dies tat ich aus einem einzigen Grund: Völlig ohne Erwartung hatte ich Anfang Dezember einen Jugendroman auf KDP hochgeladen, der dann aber, ich kann es mir immer noch nicht so genau erklären, nach wenigen Wochen auf die Nr. 2 der Mädchenbücher-Kategorie rutschte – die meisten lasen das Buch als Ebook, obwohl es mit 8 Euro relativ teuer für ein Ebook war. Erst später, als ich mich überhaupt mit dem Thema beschäftigte, senkte ich den Preis zu einem „normaleren“ Ebook-Preis. Jedenfalls dachte ich: Wer zum Teufel sind diese ganzen Ebook-Leser, warum tun sie das? Wieso lesen sie den Titel nicht als „richtiges“ Buch? Seit dem 24. Dezember, als ich mich zum ersten Mal ins Bett legte und das übliche „Kannst du nicht mal das Licht ausmachen“ zu mir hinüberklang, verstand ich es. Ich machte nämlich das Licht aus – und las weiter. Es war eine absolute Befreiung. Keine Auseinandersetzung, ultimative Harmonie, man konnte sogar die Buchstaben größer stellen, wenn die Augen müde wurden. Zudem: mit einer winzigen Bewegung des Fingers konnte man blättern, also ein „Buch für Faule“ mit tendenziell kalten Fingern, für Frauen also. Seitdem habe ich sehr viele Freundinnen befragt und überall scheint es das Gleiche zu sein: Sie lesen mit ihrem beleuchteten E-Reader im Bett. Die männliche Person neben ihnen schläft friedlich im Dunkeln ein, ohne zu schimpfen und zu nörgeln, wann das Licht ausgemacht wird. Danke Tolino Shine und Kindle.

It's only fair to share...Pin on PinterestShare on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on LinkedInShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Schreibe einen Kommentar