Rückblick 2019 und Vorblick 2020

Rückblick, Vorblick und die Rolle von Gewohnheiten

Vor Weihnachten bin ich nicht dazu gekommen, nochmal zu schreiben, deshalb erst jetzt! Ich habe auf dem unterhaltsamen Kanals von Jasmin Zipperling schon vor ein paar Wochen eine kleine Lesung mit ihr gemacht, wer reinschauen möchte, findet sie hier.

Was ist letztes Jahr passiert, was will ich ändern, habe ich meine Ziele erreicht? Was soll dieses Jahr passieren? Laut wissenschaftlichen Studien sind Menschen, die sich konkrete, messbare Ziele schriftlich setzen, viel erfolgreicher darin, sie zu umzusetzen. Ich glaube das sofort und habe versucht meine neuen Ziele besonders messbar zu machen und dann, ganz wichtig, sie mit „Gewohnheiten“ zu kombinieren. Das Buch Atomic Habits hatte ich schon mal erwähnt. Ziele ohne Plan sind Träume und ich denke, der Plan sollte aus Gewohnheiten bestehen. Ich habe im letzten Jahr mit Geräte-Training im Fitness Studio begonnen und mir einfach gesagt: Egal was passiert, ich gehe einfach mindestens 4x die Woche hin, und wenn es nur 20 Minuten sind. Ich habe es gemacht, ohne „Rücksicht“ auf Ergebnisse (die sich ja erst langsam einstellen). Und, auch wenn es hier nicht um Fitness geht, die Ergebnisse von Training mit Gewichten sind genau das, was ich mir erhoffe und ich habe gerade wieder angefangen, nachdem ich krank war. Anyway, ich setze dieses Jahr auf Gewohnheit!

Aber hier einmal der Rückblick 2019 in der Übersicht, vier Bücher sind erschienen und …:

  • Wait for me (Taylor Fitzgerald), Oetinger Verlag (Ich verlinke zu Amazon zur Ansicht, aber ich empfehle jedem, der Buchläden mag, lieber dort zu kaufen)
  • Café au Love. Ein Sommer in den Hamptons, Ravensburger Verlag
  • Ist das jetzt diese sogenannte beste Zeit meines Lebens? Doodles & Gedichte.
  • Let it Snow bei Ravensburger Verlag (vormals Winterzauber in New York als Ebook) Ausverkauft, Restexemplare im Buchhandel oder bei Amazon. Das ist wirklich der Wahnsinn, das dieses kleine, recht leise Buch soooo erfolgreich ist! Ich danke euch!!!!
  • 114 Instagram Posts mit längeren und kürzeren Texten
  • 15 Youtube Videos
  • Teilnahme an zwei Buchmessen mit verschiedenen Veranstaltungen
  • 1 neuer Kurs (2 Launches) mit 127 Teilnehmern
  • ca. 8 Blog Posts

Wieviel habe ich geschrieben? Ich weiß es nicht! Das muss ich besser tracken, das wäre jetzt viel zu mühsam.

Ein Highlight war die Loveletter Convention im Juni, wo ich jede Menge Veranstaltungen moderiert, Interviews geführt und einen Workshop über Bookjournaling (Bullet Journaling) gegeben habe. Es hat so viel Spaß gemacht mit anderen Autoren und sooo vielen Lesern zu sprechen. Ich kann den Besuch nur jedem empfehlen, der gern Liebesromane liest (und keine Angst hat mit über Tausend Frauen und, äh, drei Männern in einem Gebäude zu sein …) Ich moderiere einfach gern, das wußte ich vor ein paar Jahren noch gar nicht über mich.

Im Sommer war ich fast zwei Monate nicht auf Social Media und am Computer, sondern auf einer langen Reise, wo ich die wundervollsten Fische und Korallen gesehen habe, Bilder von einer Magie, die ich nie vergessen werde. Ein paar haben sogar bemerkt, dass ich nicht online war, aber nicht wirklich viele. Social Media ist laut, man darf nie Angst haben, mal auszusetzen. Was gibt es zu verlieren außer ein paar nicht wirklich interessierte Follower? Eben.

Dann habe ich sowohl einen Lettering als auch einen Modern Watercolor-Kurs gemacht, um „anders“ kreativ zu sein. Und daraus habe ich mitgenommen, dass ich weiterhin bewußt neue Dinge ausprobieren werden, weil es so bereichernd ist.

Was hat nicht geklappt und soll geändert werden?

Meine Schreibroutine ist chaotisch. Ich beginne nicht als erstes mit dem Schreiben, schrecklicherweise schaue ich oft meine Emails an oder prüfe Social Media, obwohl ich weiß, dass ich danach meine, erst noch schnell etwas erledigen zu müssen, was fatal ist. Ich möchte dieses Jahr versuchen, eine Routine zu entwickeln, bei der ich als allererstes schreibe. Nachweisbar ist der Kopf dann frei und hat maximal Energie. Ich kann mich ja meinetwegen warmschreiben, aber Emails kontrollieren scheint mir die schlimmste Art zu sein, den Tag zu beginnen, wenn man kreativ sein will. Dann schaue ich erst „was die anderen machen“, statt auf mich selbst. Und: Ich möchte mehr Outsourcen, was ich nicht selbst machen muss, das mache ich immer noch zu wenig. Aber Zeit ist so kostbar.

Meine Ziele sind:

Die messbaren Ziele sind:

  • 30 Tage lang als erstes morgens schreiben (ich tracke das schriftlich)
  • 60 Tage auf Instagram Texte und viele neue Bilder posten (ich bin schon dabei, so eine Deadline hilft mir einfach dabei, kreativ zu sein, ohne zu viel zu grübeln)
  • „Do Comedy und Create Fearlessly“ habe ich übersetzt in: TikTok Videos! Ich werde auf jeden Fall 10 machen. Egal wie peinlich. Und genau: Ich habe tatsächlich schon angefangen und es Spaß gemacht, bewußt albern zu sein (und einer der wenigen (der einzige??) TikToker über 20 zu sein)! Hier ist mein Konto: https://www.tiktok.com/@jkstein Ich verfolge mit dieser Kreativität genau gar nichts. Herrlich! Die über 50.000 Aufrufe und über 5000 Likes meiner Videos nach 2 Tagen (ich habe vorgestern angefangen) erstaunen mich am allermeisten. Deshalb redet wahrscheinlich jeder von TikTok.
  • 30 Tage Meditation (noch nicht begonnen, ich werde berichten)
  • 1 kostenloser Kurs auf Udemy
  • Einen Poetry Slam online oder live schreiben/vortragen
  • Lesemonat Videos auf Youtube machen
  • 10 Gedichte schreiben bzw. Kurztexte für ein neues Doodle-Buch
  • Doodle-Buch bei BoD herausbringen
  • Zwei Monate lang 2/Videos pro Woche machen für Youtube (noch nicht angefangen)
  • Zumba Kurs besuchen (mindestens 1x)
  • 5 neue Yogalehrer ausprobieren
  • 3 Bücher schreiben (dies durch die neue Schreibroutine, siehe oben, vielleicht sogar ohne den üblichen Stress erreichen?)
  • Fantasy schreiben!
  • Meine Youtube Videos als Podcasts, soweit sinnvoll, erledigt Assistentin

Ich habe mir noch ein paar mehr Ziele gesetzt in Zusammenhang mit meinem „Impossible Goal“ einem Konzept, das ich von Brooke Castillo gelernt habe. Man soll sich ein „unmögliches Ziel“ setzen und dann alles tun, um es zu erreichen. Auch wenn man es am Schluss nicht erreicht, lernt man extrem viel, weil man eben nicht viel zu früh aufgibt. Es geht um den Weg. Es klingt erstmal komisch und würde diesen Newsletter jetzt wirklich völlig sprengen, das Konzept genau zu erklären. Aber wer das Konzept interessant findet, kann hier mehr darüber lesen bzw. in ihrem Podcast hören.

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein wundervolles Jahr und hoffe, wir hören voneinander. Ich freue mich über eure Mails, auch wenn ich nicht immer antworte (aber doch oft). Ich werde natürlich berichten, ob ich alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe. Create fearlessly! Das ist glaube ich das Wichtigste. Ich werden versuchen, besonders viel Spaß zu haben in diesem Jahr. Macht doch mit.

Eure Julia 😉

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